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	<title>Feldherren &#8211; COMPACT-Magazin &#8211; Der Shop</title>
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	<description>Der COMPACT-Shop zum stöbern und finden</description>
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	<title>Feldherren &#8211; COMPACT-Magazin &#8211; Der Shop</title>
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		<title>Jan von Flocken: Kriegerschicksal &#8211; von Hanibal bis Manstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Homilius]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 07:13:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Feldherren entschieden das Schicksal von Armeen und Staaten, beeinflussten den Gang der Historie und setzten Maßstäbe für die Kunst der Kriegsführung. Unter größtem mentalen und physischen Druck schlugen die Heerführer ihre Schlachten. Zehn Biographien beschreiben die militärischen Entwicklungen der jeweiligen Epoche. Aufgezeigt werden die Abhängigkeiten, die politischen Gegebenheiten, oft auch Unzulänglichkeiten jener Zeit.

Geb. 224 Seiten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unfähigen Feldherren begegnet man in der Geschichte auf Schritt und Tritt. Ihre Zahl ist derart beachtlich, daß Geoffrey Regan 1991 diese Spezies sogar in zwölf Kategorien einzuteilen vermochte. Subtil und manchmal geradezu genüßlich belegt der britische Militärhistoriker die kriegerischen Fehlleistungen der<br />
Senilen,<br />
Kranken,<br />
Unvernünftigen,<br />
Primadonnen,<br />
Dummen,<br />
Angsthasen,<br />
Unbesonnenen,<br />
Streithähne,<br />
Ehrgeizigen,<br />
Impulsiven,<br />
Selbstgerechten<br />
und Unsicheren.</p>
<p>Wodurch aber zeichnet sich ein großer Schlachtenlenker aus? Sehr richtig bemerkt der Napoleon-Biograf Eugen Tarlé, &#8222;daß der Krieg allein und die Möglichkeit, über ungeheure Armeen zu gebieten, ebensowenig imstande sind, einen genialen Feldherren hervorzubringen, wie etwa ganze Steinbrüche des herrlichsten Carrara-Marmors einen Bildhauer wie Phidias oder Michelangelo hervorbringen können&#8220;. Vielleicht sind neben den klassischen Merkmalen &#8211; Entschlußfreudigkeit, Willenskraft, strategisches Geschick, taktisches Können, Blick für das Wesentliche etc. &#8211; jene Hemmnisse entscheidend, gegen die ein Feldherr anzukämpfen hat.</p>
<p>Dies hat die vorliegende (zugegeben einigermaßen subjektive) Auswahl beeinflußt. Es ist z. B. naheliegend, Napoleon unter die größten Feldherren zu rechnen, aber der Mann hatte es vergleichsweise leicht. Er war uneingeschränkter Oberbefehlshaber, ihm standen die Kraftquellen von halb Europa zur Verfügung, er konnte stets aus dem Vollen schöpfen. Anders etwa ein Prinz Eugen, der von verkalkten Kriegsräten und den Wechselbädern der britischen Politik abhängig war. Oder William Robertson, der als einfacher Soldat in der englischen Armee sämtliche Klassenschranken überwinden mußte, um es zum Feldmarschall zu bringen.</p>
<p><strong>INHALTSVERZEICHNIS</strong><br />
Vorwort<br />
Hannibal – Der Mann vor Roms Toren –<br />
Karl der Kühne – Letzter Ritter der Christenheit –<br />
Georg von Frundsberg – Vater seiner Landsknechte –<br />
Gustav Adolf – Immer in vorderster Front –<br />
Michiel de Ruyter – Der Löwe auf allen Weltmeeren –<br />
Prinz Eugen – Retter des Abendlandes –<br />
Horatio Nelson – Der klassische Admiral –<br />
Robert E. Lee – Zeitlebens ein Gentleman –<br />
William Robertson – Aufstieg ohne Beispiel –<br />
Erich v. Manstein – Das strategische Genie –<br />
Literaturauswahl<br />
Namensregister</p>
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			</item>
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		<title>Jan von Flocken: Kriegerleben &#8211; von Caesar bis Patton</title>
		<link>https://www.compact-shop.de/shop/krieger/jan-von-flocken-kriegerleben-von-caesar-bis-patton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Homilius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 10:55:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein kleinwüchsiger Kastrat, ein 17jähriges Bürschlein, ein Landwirt ohne jegliche militärische Erfahrung und ein alternder Stabsoffizier, der in 50 Dienstjahren nicht mehr als eine Kompanie geführt hat - niemand besaß Anlaß, in diesen Männern ein überragendes Feldherrentalent zu erblicken. Und doch erwiesen sich Narses, König Karl XII. von Schweden, Oliver Cromwell und Helmuth von Moltke schließlich als großartige Strategen. Selbst ein Mann wie Caesar, der bis zu seinem 42. Lebensjahr mehr durch politische und sexuelle Affären aufgefallen war, wuchs in den Stunden der Bewährung über sich hinaus.

geb. 256 Seiten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus dem Vorwort:<br />
</strong>Der Spartanerkönig Pausanias stand im September 479 v. Chr. einem riesigen persischen Heer gegenüber. Unweit des Städtchens Plataiai hatten die verbündeten Griechen Position bezogen. Sollte man nun das befestigte Perser-Lager über den Fluß Airopos angreifen? Oder einen Flankenmarsch unternehmen, oder abwarten, oder sich zurückziehen? Die traditionell streitlustigen Hellenen gaben Pausanias immer neue und kontroversere Ratschläge. Schließlich beendete der Kommandeur das Debattieren mit dem ironischen Stoßseufzer: „Wie zahlreiche Feldherren habe ich doch und wie wenige Soldaten!“</p>
<p>Dieses Wort des Pausanias (der übrigens die Schlacht bei Plataiai glänzend gewann) illustriert das Dilemma im Dasein großer Feldherren: Viele sind berufen, aber nur wenige auserwählt. Manchmal werden gerade jene auserwählt, von denen es ihre Zeitgenossen am wenigsten erwarteten. Von ihnen soll hier die Rede sein. Niemand am byzantinischen Hof nahm den schmalbrüstigen Eunuchen Narses sonderlich ernst, bis er die Ostgoten vernichtete. Wellington galt anfangs als unerfahrener Salongeneral, König Karl XII. von Schweden als größenwahnsinniges Bürschlein.</p>
<p>Selbst Moltke, der bis zu seinem 66. Lebensjahr an keinem größeren Gefecht teilnahm, hielt man für einen Schreibstubengelehrten, der wenig Ahnung von militärischer Praxis hatte. Und was soll man über Oliver Cromwell sagen, den schlichten, frommen Landedelmann, der vor dem Ausbruch des englischen Bürgerkrieges keinerlei Kampferfahrung besaß?</p>
<p>Heute zollt die Nachwelt diesen Männern Respekt als bedeutende Heerführer. Sicher hat dabei auch ein schwer faßbares Faszinosum mitgewirkt, das man als „Fortune“ oder Glück des Tüchtigen bezeichnen kann. Wie wankelmütig dieses Glück häufig ist, wußte schon Friedrich der Große:</p>
<p>„Von Schicksalslaunen hängt man ab im Kriege.<br />
Wie ernsthaft man um den Erfolg sich müht,<br />
Nur jener siegt, dem auch der Schlachtengott gewogen.“</p>
<p>Um dieses Glück zu erzwingen, sollte ein erfolgreicher Feldherr, so der Preußenkönig in seinen „Generalprinzipien des Krieges“, auch über schauspielerische Talente verfügen. „Denn die Kunst, seine Gedanken zu verhüllen oder sich zu verstellen, ist für den Leiter großer Unternehmungen unentbehrlich &#8230; Deshalb muß der Heerführer gleich einem Schauspieler jenes Gesicht zeigen, welches ihm seine Rolle vorschreibt &#8230; Beim Eintreffen einer schlimmen Nachricht zeige er sich ungerührt, prahle mit der Zahl und Größe seiner Hilfsmittel. Öffentlich verachtet er den Feind, im geheimen zollt er ihm Hochachtung.“</p>
<p><strong>INHALTSVERZEICHNIS</strong><br />
Vorwort<br />
Julius Caesar – Er kam, er sah, er siegte –<br />
Narses – Ein Eunuch vernichtet die Ostgoten –<br />
Juan d‘Austria – Triumphator des Mittelmeeres –<br />
Oliver Cromwell – Eiserne Disziplin –<br />
Karl XII. – Tragödie eines Heldenkönigs –<br />
Alexander Suworow – Feldherr ohne Niederlage –<br />
Wellington – Napoleons ebenbürtiger Rivale –<br />
Helmuth von Moltke – Esprit der Schlachten –<br />
Reinhard Scheer– Sieger über Britanniens Seemacht –<br />
George S. Patton – Kriegsgott im Panzer –<br />
Literaturauswahl<br />
Namensregister</p>
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