Bernd Rill: Tilly – Feldherr des Dreißigjährigen Krieges

 24,80

»Der Heilige im Harnisch« wurde Johann Tserclaes Graf von Tilly ge­nannt, dessen Standbild, neben dem des Fürsten Wrede, die Münchner Feldherrnhalle ziert. Der eine kein Bayer, der andere kein Feldherr, wie man spöttisch sagt.

Dabei reicht die Bedeutung vor allem Tillys weit über jene Grenzen hinaus, die wir heute ken­nen.

Mit dieser Biographie wird einer der größten Feldherren des Drei­ßigjährigen Krieges vorgestellt. Völlig zu Unrecht konzentriert sich das Interesse für diese Zeit fast aus­schließlich auf Wallenstein und Gustav Adolf. Aber Tilly war an militärischer Könnerschaft Wallen­stein überlegen und wurde von dem Schwedenkönig erst nach einem packenden Duell besiegt, in dem er deutlich zeigte, daß er auch dessen Feldherrntalent durchaus gleich­kam.

300 Seiten, gebunden

Bernd Rill: Tilly - Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Biographie

Bernd Rill: Tilly – Feldherr des Dreißigjährigen Krieges

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Tilly hat dem Kaiser und dem baye­rischen Kurfürsten Maximilian ganz Deutschland zu Füßen gelegt. In seiner Person, die der katholischen Sache treu ergeben war, spielt sich die Epoche der Glaubenskriege und das Ausgreifen des Hauses Habsburg als Vorkämpfer des wieder erstarkten Katholizismus beispielhaft ab. Ohne seine militärische Fähigkeiten wären die Heere des Kaisers und des Kurfürsten nicht im ersten Drittel dieses lan­gen Krieges bis an Nord- und Ost­see gelangt, und hätte der Kaiser niemals die Machtfülle erreicht, die ihm nach Jahrhunderten zum er­sten Mal wieder zu ermöglichen schien, als Herr ganz Deutschlands gebieterisch aufzutreten.

Die Darstellung geht von den Zeit­umständen aus, die Tilly bereits in seinen jungen Jahren für immer ge­prägt haben. Sie verfolgt die Lauf­bahn des Niederländers in spani­schen, kaiserlichen und schließlich in bayerischen Diensten dokumen­tarisch genau, aber auch psycholo­gisch einfühlsam. Die Höhepunkte der geschichtlichen Entwicklung, zu denen Tilly beitrug, werden zu Glanzlichtern ebenso fundierter wie plastisch-dramatischer Erzäh­lung. Über das rein Militärische hinaus bleibt der tragende politi­sche Hintergrund der Zeit immer gegenwärtig und gibt der großen Persönlichkeit Tillys den Rahmen, der ihr historisch zukommt.

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