Björn Clemens: Pascal Ormunait. Ein deutscher Justizroman

 22,80

Köln, 2008: Ein alter Mann stirbt an den Folgen einer Mißhandlung durch jugendliche südländische Intensivtäter; auch sein Enkel, Pascal Ormunait, macht Bekanntschaft mit Multikulti. Erst muß der schüchterne Jüngling erleben, wie seine Freundin an deren zur Schau gestellten Männlichkeit mehr Gefallen findet als an seinem zurückhaltenden Wesen, dann wird er von einer türkischen Jugendgang brutal zusammengeschlagen. Seine Hoffnung auf gerechte Bestrafung wird enttäuscht. Er verliert das Vertrauen in die Justiz, verstrickt sich immer tiefer in ein Geflecht aus idealistischer Wahrheitssuche und schuldhafter Selbstjustiz. Als er mit einem jungen Mann Freundschaft schließt, der in Kameradschaften verkehrt, wird er in der Schule und vor Gericht als Rechtsextremist, als Täter diffamiert – eine Abwärtsspirale, aus der es kaum Entrinnen gibt.

372 Seiten, gebunden

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Björn Clemens: Pascal Ormunait. Ein deutscher Justizroman

Björn Clemens: Pascal Ormunait. Ein deutscher Justizroman

 22,80

Björn Clemens
Der renommierte Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens, der bereits mit politischen Essays und Gedichten Aufsehen erregt hat, fordert den Literaturbetrieb heraus:

Pascal Ormunait ist eine literarische Kampfansage an grünbürgerliche Angepaßtheit und Realitätsverweigerung. Die faszinierende Authentizität des Romans speist sich aus langjähriger Vertrautheit mit dem bundesdeutschen Justizsystem, Verständnis für jugendliche Lebenswelten und großem historischem Wissen.
Pascal Ormunait ist aber nicht nur ein zeitgenössischer Justiz-, sondern auch ein Bildungsroman, der die überzeitliche Problematik von Gerechtigkeitsstreben und staatlicher Rechtsverweigerung darstellt.

Und nicht zuletzt ist er ein von Heimatliebe geprägter Rheinlandroman, der mit einem Schuß Ironie das Verhältnis von Köln und Düsseldorf behandelt.

Warum man „Pascal“ lesen wird:

– weil das Unvermögen der Justiz zu Gerechtigkeit potentiell Jeden betrifft und für alle interessant ist

– weil das Buch ein Heldenroman mit Happy-End ist

– weil es spannend geschrieben ist

– weil man dem Autor als Rechtsanwalt und Strafverteidiger Authentizität zumißt

– weil (in literarisch zulässigem Maße) Anzüglichkeiten vorkommen (sex sells)

– weil (in literarisch zulässigem Maße) Gewalt vorkommt

– weil das Verhältnis Deutsche/Fremde immer schon brisant war und man das nach Sarrazin auch sagen darf

– weil es ein gutes Buch ist

Wer „Pascal“ lesen wird:

– die Literaturinteressierten allgemein

– die jungen Männer und Jugendlichen, weil sie sich in der Hauptperson wiederfinden

– deren Mütter, weil sie wissen wollen, was ihre Söhne ihnen im täglichen Leben verschweigen

– deren Ehemänner, weil sie wissen wollen, was ihre Frauen lesen

– die Freundinnen der jungen Männer, weil sie wissen wollen, was diese an der Hauptperson fasziniert

– die Richter, weil sie wissen wollen, wie sie in den Augen des Literaten bestehen, der einzigen Instanz, die sie über sich dulden (müssen) und der sie in geringem Maße sogar Respekt entgegenbringen, was sie aber nie zugeben würden

– die Staatsanwälte aus dem gleichen Grund

– die Rechtsanwälte, weil sie neugierig sind, was ihr Kollege aufs Papier bringt (in der selbstverständlichen Hoffnung, die eigentlichen Helden des Romans zu werden. Leider werden sie ein wenig enttäuscht. Darauf hin empören sich die Rechtsanwälte, was zur Folge hat, daß die anderen Rechtsanwälte, die das Buch nicht gelesen haben, es auch noch tun.)

– die Rechten, weil sie wissen wollen, was dabei herauskommt, wenn einer der wenigen nach 1945 geborenen Schöngeister, die sich nicht dem Linksextremismus verpflichtet fühlen, zur Feder greift

– die Linken, um über diesen Skandal Wut, Trauer und Betroffenheit zu skandieren

– die Kölner, weil die Handlung in ihrer Stadt spielt

– die Düsseldorfer, weil das Happy End in ihrer Stadt spielt

– der Rest der Republik, weil er sich über den kleingeistigen Konkurrenzkampf der Vorgenannten amüsiert

– die Nürnberger, weil „Pascal“ das erste Buch ist, dessen Hauptperson ein Clubfan ist

– der Rest der Republik, weil ihm unerklärlich ist, wie ein Nicht-Nürnberger Clubfan sein kann

– eigentlich alle

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