Hans-Dietrich Sander: Der ghibellinische Kuß

 22,00

In den kommenden Jahren geht es um Sein oder Nichtsein für die Völker Europas. Wenn wir es gemeinsam schaffen sollten, den geschundenen Kontinent von fremden Invasoren und Hegemonialmächten zu befreien, werden die alten geo- und ordnungspolitischen Fragen wieder auf dem Tisch liegen und ihrer Klärung harren. Unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen es dann zu einer sinnstiftenden Neugestaltung für die beteiligten Völker kommen kann, versucht das Buch auszuloten. Eine wie auch immer geartete Europäische Union, die in manchen naiven Köpfen noch heute als »Reichsersatz« fungiert, wird es dann nicht mehr geben. Die hier dokumentierten Reflexionen und Gedanken haben neben der propädeutischen auch eine klärende Funktion.

208 Seiten, gebunden

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Hans-Dietrich Sander: Der ghibellinische Kuß

Hans-Dietrich Sander: Der ghibellinische Kuß

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Hans-Dietrich Sander
wurde 1928 in Grittel (Mecklenburg) geboren. Er studierte 1948/49 Theologie an der Kirchlichen Hochschule, und von 1949 bis 1952 Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie an der Freien Universität in West-Berlin. 1952 übersiedelte er nach Ost-Berlin. Dort war er bis 1956 als Dramaturg im Henschelverlag und als Theaterkritiker für die Zeitschrift Theater der Zeit tätig. Seit 1957 wieder im Westen, war er Journalist und Literaturkritiker bei der Tageszeitung Die Welt. 1969 promovierte er in Erlangen bei Hans-Joachim Schoeps. Er stand in intensivem schriftlichen und persönlichen Kontakt mit Carl Schmitt. 1964-74 arbeitete er für das Periodikum Deutschland-Archiv und gestaltete Rundfunksendungen zur Literatur in beiden deutschen Staaten. 1972 erschien das Buch »Geschichte der Schönen Literatur in der DDR«. 1975/76 war Sander Lehrbeauftragter an der TU Hannover und 1978/79 Gastdozent an der FU Berlin. In diese Zeit fällt auch seine Mitarbeit an der Zeitbühne unter der Herausgeberschaft von William S. Schlamm. 1980 erschien sein Buch »Der nationale Imperativ – Ideengänge und Werkstücke zur Wiederherstellung Deutschlands«, eine Sammlung politischer Essays, die zum Teil vorher in der Zeitschrift Criticón und in der Welt erschienen waren. Von 1983–86 war Sander Chefredakteur der Deutschen Monatshefte. Danach folgte noch bis 1988 eine ständige Mitarbeit bei Nation und Europa. 1988 erschien Sanders Buch »Die Auflösung aller Dinge – Zur geschichtlichen Lage des Judentums in den Metamorphosen der Moderne«. Zwei Jahre später gründete er die Zeitschrift Staatsbriefe, deren Titel sich auf die Erlässe des Stauferkaisers Friedrich II. bezieht. Die Publikation erschien bis 2001. Leitgedanke der Zeitschrift war die Belebung der ghibellinischen Reichsidee.

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