Walter Kempowski: Hamit. Tagebuch 1990

 11,99

Es ist leichter fortzugehen als zurückzukommen. Diese Erfahrung steht über dem dritten Band des persönlichen Tagebuchs von Walter Kempowski. Nach »Sirius« und »Alkor«, den Sternenbildern, ist das Jahr 1990, das Jahr der Wiedervereinigung, für den leidenschaftlichen Wörtersammler aus Nartum das Jahr, in dem er sich zum fernsten Stern seines Lebens aufmacht, in die Heimat – Hamit, wie man im Erzgebirge sagt.

432 Seiten, Taschenbuch

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Walter Kempowski: Hamit. Tagebuch 1990

Walter Kempowski: Hamit. Tagebuch 1990

 11,99

Stimmen über dieses Buch

„In der deutschen Literaturlandschaft ist Walter Kempowski eine Ausnahmeerscheinung, weil er dem Dokumentarischen soviel Aussagekraft zutraut.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Es wäre vielleicht um unser historisches Gedächtnis besser bestellt, hätten wir mehr als den einen Kempowski.“ Die Welt

Lesermeinungen
Ein absolutes Vergnügen
…die Befindlichkeiten des Walter Kempowski nachzulesen. Immer mit leicht ironischem Unterton, immer nimmt sich der Autor ein wenig selber auf die Schippe. Einen Fehler hat das Buch : es ist zu kurz, man möchte sofort mehr davon lesen.

Ein subjektives Zeitdokument über die Wiedervereinigung
Es ist das Jahr der Wende, die Mauer ist gefallen und der Osten ist offen. Ein historisches Jahr für Deutschland und Europa, das Walter Kempowski in seinem Tagebuch in gewohnter Weise festhält: Man erfährt vieles über sein Privatleben, seine Ehe, seine Gäste, seine Familie. Ausserdem erlebt man ihn in seinen Eitelkeiten und Empfindlichkeiten – manchmal leicht in Larmoyanz abdriftend – aber immer noch rechtzeitig in Selbsterkenntnis abbremsend: „Das ist ja nun bei mir irgendwie mackenhaft“…Auch seine Zeit „Im Block“, die zwar schon lange her ist, aber innerlich wohl nie ganz zu verarbeiten sein wird, kommt durch seine Besuche in Bautzen noch einmal zur Sprache.
Seine Besuche in der Heimatstadt Rostock und auch im ehemaligen Zuchthaus Bautzen werden eher nüchtern und sachlich beschrieben, da lässt er sich nicht so sehr in die Seele blicken. Eigentlich kommt die Erkenntnis erst mit seinem letzten Eintrag, am Schluss des Buches.

Alles in Allem für Kempowski-Fans wieder ein Hochgenuss in seinem unnachahmlichen einmaligen Schreibstil. Und für alle anderen ein wichtiges, wenn auch sehr subjektives Zeitdokoment.

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