„Wenn Deutschland so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

 16,99

Amtsgericht Zwickau, 2017: Als sich ein Flüchtling aus Libyen wegen Gewalt- und Beleidigungsdelikten vor Gericht verantworten muss und über »Scheißdeutschland« schimpft, fragt ihn der Richter Stephan Zantke: »Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?« Dieser Satz macht ihn über Nacht berühmt. Bringt er doch auf den Punkt, was längst Alltag in deutschen Gerichtssälen ist: dass der Respekt vor Justiz und Staat immer mehr verloren geht.

Zantke berichtet von seinen drastischsten Fällen, gibt Einblicke in deutsche Parallelwelten und kriminelle Milieus. Er zeigt, wie nah uns das Verbrechen eigentlich ist, wie machtlos der Staat oftmals bleibt. Der Richter wirft einen schonungslosen Blick auf eine überforderte Justiz und Kriminelle, die sich die Schwäche des Staates zunutze machen. Ein Plädoyer für ein überfälliges Umdenken.

208 Seiten, gebunden

Zantke_Strafrichter , , , , ,
Zantke: "Wenn Deutschland so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?"

„Wenn Deutschland so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

 16,99

Andere Leser über dieses Buch

„Vor dem Gesetz sind wir alle gleich“ Tatsächlich?
Mal angenommen, ich gehe abends in eine Kneipe und brülle „Bier!“, randaliere ein wenig herum, werde rausgeschmissen, trete anschließend gegen ein paar Autos, breche Spiegel ab, komme in Polizeigewahrsam, randaliere dort weiter und spucke einer Beamtin ins Gesicht. Was würde wohl mit mir passieren? Genau: nichts! Dazu müsste ich allerdings Abdul K. heißen, eine ungeklärte Identität besitzen und einen Asylantrag gestellt haben. Richter Zantke schreibt: „Die Nacht verbringt der Mann im Polizeigewahrsam. Am nächsten Morgen wird er wieder freigelassen. Und er taucht erst einmal wieder unter.“
Zantke selbst sieht sich keineswegs als Hardliner. Da kann man ihm nur zustimmen. Hart zu sein hätte auch keinen großen Sinn, denn – wie man am Ende des Buches erfährt – die meisten Urteile werden auf der nächsten Ebene sowieso wieder entschärft. Und diese entschärften Urteile muss der Verurteilte natürlich auch nicht vollständig absitzen.

Zantke verurteilte Abdul zu 30 Monaten Haft. Der Verteidiger legte Berufung ein, Abdul kam frei und ist seitdem verschwunden. Das stärkt das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Eine höchst notwendige Sicht. Ein mutiger Richter.
Seit der mutigen Richterin Heisig, ist ja den meisten klargeworden, dass es für Juristen in Deutschland schwierig (sogar gefährlich ist), die Wahrheit offen auszusprechen.
Die Missstände in unserer Gesellschaft sind der breiten Bevölkerung aber völlig bewusst. Araber-Clans, welche die Polizei offen verhöhnen und ungestört islamische, korrupte und kriminelle „Gegengesellschaften“ begründen. Nordafrikanische Mafias im Rheinland. Türkische Nationalisten, die mit öffentlichen Geldern Moscheen bauen in denen ungestört Hasspredigten gehalten werden. Das sind ja nur einige Beispiele, welchen den Menschen trotz der verharmlosenden Berichterstattung der zumeist linken Medien durchaus präsent sind.

Das könnte Ihnen auch gefallen …

Wir verwenden Cookies. Um Ihnen einen uneingeschränkten Service zu gewährleisten, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Das Produkt wurde in Ihren Warenkorb gelegt.

Weiter einkaufen Warenkorb ansehen