Wolfgang Schaarschmidt: Dresden 1945: Daten, Fakten, Opfer

 29,90

Es sind die unfassbaren Zahlen des Schreckens.

Dresden 1945 ist zum Inbegriff für die Schrecken des Krieges geworden. Was am 13./14. Februar 1945 dort geschah, übersteigt jede Vorstellungskraft. Bis heute weiß man nicht, wie viele zivile Opfer der alliierte Bombenangriff damals gefordert hat. Bis heute dient Dresden 1945 als Spielball für Ideologie und Politik zwischen so gegensätzlichen Positionen wie Schönung der Opferzahlen auf der einen und Übertreibung auf der anderen Seite.

Wolfgang Schaarschmidt hat das Inferno von Dresden überlebt. Er hat Einsicht in die neuesten Quellen genommen und dabei so manche überraschende Erkenntnis zu Tage gefördert. Auf Basis dieser Quellen zeichnet er das unwürdige Spiel politischer Interessen mit den Opfern nach, stellt die bislang kolportierten Opferzahlen auf den Prüfstand und kommt dabei zu bemerkenswerten Schlussfolgerungen.

270 S.,  vollständig überarbeitet & erweitert, gebunden m. Bildteil

Schaarschmidt_Dresden , , , , ,
Wolfgang Schaarschmidt: Dresden 1945: Daten, Fakten, Opfer

Wolfgang Schaarschmidt: Dresden 1945: Daten, Fakten, Opfer

 29,90

Andere Leser über dieses Buch

Revidierte Zahlen
Um einen irgendwie gearteten Maßstab für den Terrorangriff auf Dresden zu gewinnen, kann man vielleicht den kurz darauf folgenden Bombenangriff auf Pforzheim betrachten. Er wurde von etwa 400 britischen Bombern geflogen, dauerte nur 22 Minuten und brachte einem Fünftel der 80.000 Einwohner den Tod – 17.600 Einwohner verloren ihr Leben.

Die Angriffe auf Dresden Mitte Februar 1945 umfassten etwa 1000 britische und amerikanische Bomber, die die Stadt in drei Wellen bombardierten. Berücksichtigt man, dass sich im Dresdener Zielgebiet etwa zehnmal soviele Menschen aufhielten wie in Pforzheim (Dresden hatte vor dem 2. WK gut 600.000 Einwohner, zu denen im Februar 1945 noch eine große Zahl von Flüchtlingen kamen) so erscheint die heute für Dresden angenommene Zahl von 18 bis 25.000 Toten völlig absurd, zumal es für die Dresdener Bevölkerung – im Gegensatz zu Pforzheim – kaum möglich war, dem brennenden Stadtgebiet zu entfliehen, denn die betroffene Fläche war erheblich größer und während in Pforzheim nach dem britischen Angriff eine gewisse Ruhe eintrat, war dies in Dresden infolge der drei aufeinander folgenden Angriffe nicht der Fall.

Sehr informativ
Personen, die diesen Terror miterlebt haben können bzw. konnten die Zahlen und Angaben bestätigen.

Das könnte Ihnen auch gefallen …

Wir verwenden Cookies. Um Ihnen einen uneingeschränkten Service zu gewährleisten, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Das Produkt wurde in Ihren Warenkorb gelegt.

Weiter einkaufen Warenkorb ansehen