Jan von Flocken: Friedrich I. von Brandenburg

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Friedrich I. (1371-1440), Stammvater der Dynastie Hohenzollern, setzte zwei Könige ein, kämpfte gegen Türken und Hussiten, nahm einen Papst gefangen, eroberte Berlin und war Gemahl der schönsten Frau seiner Zeit. Er prägte maßgeblich die Politik des deutschen Spätmittelalters. Erstmals liegt hier eine vollständige Biografie über das wildbewegte Leben Friedrichs von Brandenburg vor.

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Product Description

Mit einem Dementi zu beginnen, ist allemal riskant. Gleichwohl sei festgestellt: Nein, Friedrich I. von Hohenzollern, das ist nicht jener Perückenmann, der sich 1701 in Königsberg die preußische Krone aufs Haupt setzte. Nicht jener „Schiefe Fritz“, der als Kurfürst von Brandenburg ein Dutzend Regierungsjahre nebst Unsummen daran gab, aus der kleinen „Streusandbüchse“ Mark ein Königreich zu zimmern.
Unser Friedrich lebte 300 Jahre früher. Sein energischer Griff nach der Mark Brandenburg war freilich staatspolitisch genauso bedeutend wie die Krönung seines Nachfahren. Nur fand dieses Friedrichs Griff in einer Zeit statt, die uns heute trotz eskalierender Mittelalter-Begeisterung einigermaßen fremd dünkt. Vielleicht, weil sie sich so gegensätzlich, unentschieden, so vielfältig und zerrissen präsentiert – dermaßen irritierend, dass man den sehnlich erwünschten Helden und seine Taten darüber aus dem Auge verlieren kann. Ja, schlimmer noch, der Gute und der Böse treten oft in wechselnden Rollen auf. Es war, so der französische Historiker Jacques Le Goff, „die wirre Zeit des sogenannten Spätmittelalters, in der eine krisengeschüttelte Welt der Vergangenheit und die Renaissance als neues Zeitalter gegeneinander wüteten“.

Zusätzliche Information

Gewicht 0.428 kg
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