Beschreibung

Evola gehört zu jenen Denkern, deren Ideengut nach der Epochenzäsur des Jahres 1945 immer irgendwie weitergewirkt hat; untergründig, auf Neben- und Umwegen. Und natürlich ist er auch heute nicht „tot“, sondern befruchtet wie eh und je junge, nachwachsende Geister, die zum ersten Mal von seinen epochalen Werken hören.

Über 20 Jahre nach Erscheinen der deutschen Erstausgabe von „Cavalcare la tigre“ ist Evolas Botschaft auch heute so aktuell wie zuvor. Der alte Weltteil Europa befindet sich noch immer unter der Botmäßigkeit westlich-liberaler Scheinwerte („Demokratie“), und an der geistigen Verfaßtheit der Europäer kann man verzweifeln. Alle demographischen und soziologischen Parameter weisen unverändert negative Vorzeichen auf und lassen als plausible Zukunftsszenarien nur die Wahl zwischen Bürgerkrieg und Bevölkerungsaustausch offen.

Sinnstiftung ist nur noch individuell möglich, durch bewußten Rückzug aus dem Strudel der tausend Belanglosigkeiten sowie aktives Arbeiten an sich selbst und den eigenen, auch spirituellen Fähigkeiten. „Es geht darum, auf ein höheres geistiges Niveau von innerer Unverwundbarkeit zu gelangen“, schreibt wegweisend der italienische Kulturphilosoph am Ende dieses Buches. Mit diesem Werk stellt Evola sich als einer der tiefblickendsten visionären Geister des 20. Jahrhunderts dar.

Zusätzliche Information

Gewicht 0,375 kg

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