Rolf Peter Sieferle: Das Migrationsproblem

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Treffender als Sieferle selbst könnte man es nicht formulieren: »Man kann die Märkte nach außen wie nach innen liberalisieren, doch kann man nicht im Innern hohe Sozialstaatsstandards aufbauen und zugleich die Grenzen öffnen. Man handelt dann wie der Bewohner eines gutgeheizten Hauses, der im Winter Fenster und Türen weit öffnet. Wenn das zur Abkühlung führt, dreht er eben die Heizung weiter auf. Man braucht kein Energieexperte zu sein, um zu erkennen, daß dies auf Dauer nicht geht.«

»Der ›Flüchtling‹ aus der Dritten Welt hat in den letzten Jahren den ›Proletarier‹ als Heilsfigur der Linken ersetzt. Beide Konstrukte tragen aber vergleichbare wahnhafte Züge.«

 

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Product Description

Dass sich in der Migrationskrise nicht nur die Schwächen und das Scheitern der offenen Gesellschaft, sondern auch die Verständnis- und Erklärungsprobleme in der Öffentlichkeit zeigen, wissen wir spätestens seit dem Herbst 2015.

Sieferle, der sich im letzten Jahr das Leben nahm, musste auch an diesen Zuständen scheitern. So klar wie er sah die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat selten jemand. Er klärt auf über die Irreführungen „empathischer“ Politik, kontert die Sentimentalisierung der „Flüchtlings“-Debatte mit (unbequemen) Fakten und überwindet die Sprachverbote der „offenen“ Gesellschaft.

 

Zusätzliche Information

Gewicht 0.350 kg
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