Karl Haushofer (Hg): Die Geschichte der deutschen Stämme

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Das Werden des deutschen Volkes

Bis heute ist die Identität des deutschen Volkes geprägt von der kulturellen Vielfalt der deutschen Stämme und ihren historisch gewachsenen Eigenarten. Daß Deutschland kein Zentralstaat wurde und auch in der Gegenwart immer noch bundesstaatlich organisiert ist, verdankt es seinem reichen stammesgeschichtlichen Erbe und dem immer noch vorhandenen Heimat- und Zugehörigkeitsbewußtsein vieler Menschen in ihren jeweiligen Regionen.

Der Weg zur nationalen Einheit konnte in den zurückliegenden zwei Jahrhunderten nur gelingen, indem sowohl die vorhandenen stammesgeschichtlichen Gegensätze und Gegnerschaften überwunden wurden als auch die Stämme als identitätsstiftende Stützpfeiler des Volkes Anerkennung und staatliche Unterstützung fanden.

Ein schwieriger politischer Prozeß, der bis heute noch nicht abgeschlossen ist.

564 Seiten, broschiert

Artikelnummer: Haushofer_Stämme Kategorien: , , Schlagwörter: , , ,

Unter der Herausgeberschaft Karl Haushofers (ehemaliger Generalmajor, Professor für Geographie und der führende Vertreter einer deutschen geopolitischen Schule) ist in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine erste umfassende und wissenschaftlich fundierte, allgemeinverständliche Darstellung der Geschichte der deutschen Stämme gelungen, die nun, redaktionell bearbeitet, in einer Neuauflage vorliegt.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort der Herausgeber
Der Stammesbegriff in der deutschen Geschichte
Urgeschichtliche Vorformen
Das Zeitalter der Stammesformung
Deutsche Weiterbildung des Stammestums
Die Ost-Entwicklung
Neuzeitliche Schicksale

Das Werden der deutschen Stämme. Von den westgermanischen Völkerschaften zum fränkischen Staat.
Westgermanisch: philologisch und historisch
Das Mannuslied und die Einheit des Nordens
Die Völkerschaften zwischen Elbe und Rhein im ersten Jahrhundert
Armin als Schöpfer germanischer Weltgeschichte
Das Vermächtnis Armins im beginnenden Kampf gegen Roms Rhein- und
Küstenfront
Anfänge der Stammesbildung
Rom in die Verteidigung gedrängt
Rhein- und Küstenfront Roms in germanischer Brandung
Die Franken als Vollstrecker des westgermanischen Aufbruchs und Chlodwigs Herrschaftsgründung
Das Schicksal der westgermanischen Landnahme nach dem Sieg
Auf dem Wege zum Ersten Deutschen Reich

Der niederdeutsche Raum

Geschichte und Schicksal der Niedersachsen und Friesen.

Die Stammesräume der Sachsen und Friesen
Die Auseinandersetzung der Sachsen und Friesen mit dem fränkischen Großreich
Der Eintritt der Sachsen und der Friesen in das Deutsche Reich. Die Zeit der Sachsenkaiser
Sachsen und das Reich im Aufbruch nach dem Osten. Lothar und Heinrich der Löwe
Die sächsischen und friesischen Lande in den Jahrhunderten des Reichszerfalls
Niedersachsen und das Preußentum

Der deutsche Nordosten von der Elbe bis zur Narwa.
Grenzen und landschaftliche Gliederung des Ostraums
Deutsche Siedlung im 12. und 13. Jahrhundert
Die Errichtung deutscher Landesherrschaften und ihre Entwicklung bis in die Neuzeit
Die kulturellen Leistungen

Der mitteldeutsche Raum

Einheit und Vielgestalt der Franken

Seßhaftigkeit und Stammesneubildung im mitteldeutschen Raum. Vorstoß nach Obersachsen

Schlesien und die Schlesier
Vorzeit
Deutsche Besiedlung
Wesen des Schlesiers
Erstes Werden
Entwicklungsjahre
Schlesien und das Reich

Der oberdeutsche Raum

Der Alpenraum in der deutschen Geschichte. Von Albrecht Haushofer

Die deutsche Kulturlandschaft des Südwestens.

Das Schicksal des altbairischen Stammes. Von Karl Haushofer
Der Stamm auf seiner raumpolitischen Bühne
Von der Mitte der germanischen Südfront – zum inneren Schwenkpunkt der Ost-Germanen
Entblößte Flanken und leergewanderte Volksboden-Anschlüsse / Die zweite Landnahme des bairischen Stammherzogtums und ihr Verfluten
Zerstörung des Raumschutzes und der Stoßkraft des Stammherzogtums im Südosten durch die Südpolitik der Reichsgewalt. Bildung neuer Südost-Schutzglieder
Alpenraum, Südpolitik des Reichs und kirchliche Raum-Zersplitterung
Alte und neue Ostmark. Wurzelschossen des alten Stammes.
Binnenwendung
Die pfalz-bairische Verbindung als Rhein-Donau-Klammer,
in ihrer Wirkung aus zweiter Hand. „Mainlinie“?
„Das glücklichste Jahrhundert bayrischer Geschichte“und sein Ausklang

Österreich und der Donauraum

Gewicht 320 kg

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    Immer wird deutlich, dass es stets der Zusammenhalt war, der unser Volk stark gemacht und vor Leid bewahrt hat.

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