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Holger Michael: Der schwarze Mythos
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Die Katholische Kirche Polens im XX. Jh.
Volle Kirchen, Millionen bei Papstbesuchen und kirchliche WĂŒrdentrĂ€ger im öffentlichen Leben Polens vermitteln den Eindruck tiefer ReligiositĂ€t und unbeschrĂ€nkter politischer Herrschaft der katholischen Geistlichkeit ĂŒber die polnische Bevölkerung.
Bei nĂ€herer Betrachtung ergibt sich ein anderes Bild: War die katholische Kirche in frĂŒheren Zeiten im Volk fest verwurzelt, weil mit ihr auch eine polnische IdentitĂ€t, die NationalitĂ€t verbunden war, so wechselte deren Bedeutung im XX. Jahrhundert, allenfalls ĂŒbernahm sie noch die Oppositionsrolle im sozialistischen Polen. Mit der ReligiositĂ€t der polnischen Katholiken ist es heute nicht mehr weit her, denn Katholizismus wird in erster Linie als eine ererbte Gewohnheit der VorvĂ€ter betrachtet, deren Pflege als nationale IdentitĂ€t und patriotische Pflicht verstanden wird.
Nichtsdestotrotz versuchte die KirchenfĂŒhrung stĂ€ndig, ihre religiöse AutoritĂ€t in politische Macht umzumĂŒnzen. Hier liegen allerdings Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinander.
320 S., broschiert










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